Körpersprache und Kommunikation · Überblick

Körpersprache und Kommunikation im Hundetraining

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Kurz gesagt

Dein Hund nimmt neben deiner Stimme auch Haltung, Blick und Bewegung wahr. Hier findest du die passenden Anleitungen für Leinenführigkeit, Grenzen, Rückruf und Bleiben. Außerdem erfährst du, was Knurren bedeutet und wie du Konflikte zwischen Hunden einordnest.

Es ist Zeit, dass du nicht nur an deinem Hund herumtrainierst, sondern mal auf dich selbst schaust. Hunde sind Körpersprachler. Sie achten nicht nur darauf, was wir sagen, sondern vor allem darauf, was unser Körper gleichzeitig macht. Und der sagt oft etwas anderes.

An der Leine: den ganzen Körper einsetzen

Schulter, Körperdrehung und Einladung zum Weitergehen müssen zusammenpassen. Zum Artikel: Körpersprache an der Leine →

Grenzen: ruhig und verständlich bleiben

Eine Grenze braucht eine angemessen dosierte Bewegung. Zum Artikel: Körpersprache beim Grenzen setzen →

Rückruf: zum Kommen einladen

Eine freundliche Stimme und eine abweisende Haltung können einander widersprechen. Zum Artikel: Körpersprache beim Rückruf →

Bleib: Blick, Handzeichen und Timing abstimmen

Beim Bleiben entscheidet auch, wann du den Blick löst und den Marker setzt. Hier geht es zur Übung: Körpersprache beim Bleib →

Knurren: die Kommunikation deines Hundes verstehen

Knurren zeigt, dass deinem Hund etwas zu viel ist. Entscheidend sind der Auslöser, die Situation und die Frage, ob die Hunde ihren Konflikt lösen können. Zum Artikel: Hund knurrt – warum du die Warnung nicht wegtrainieren solltest →

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Häufige Fragen

Ist Körpersprache beim Grenzen setzen nicht einschüchternd?

Nur, wenn sie falsch dosiert ist. Eine Grenze kann einfach bedeuten: bis hierhin und nicht weiter. Du nimmst Raum ein, du stoppst das Verhalten, und dann prüfst du, ob die Grenze auch ohne dich hält. Der Hund soll weder Angst bekommen noch soll eure Bindung leiden. Ruhig und klar, nicht laut und grob.

Warum kommt mein Hund nicht, obwohl ich freundlich rufe?

Weil dein Körper vielleicht etwas anderes sagt. Frontal stehen, sich vorbeugen, direkt anschauen, angespannt sein: Für dich ist das nur deine Haltung, für den Hund kann sie abweisend wirken. Mach dich kleiner, öffne die Hände, dreh dich ein Stück weg.

Kann ich Richtungswechsel nur mit dem Körper anzeigen?

Ja. Wenn es dir nur um einen Richtungswechsel geht, kannst du deinem Hund den Weg durch Körperdrehung und die Ausrichtung der Arme weisen, ganz ohne Wort.